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Erfolg bei TOP 100: Ranga Yogeshwar würdigt VENSYS Elektrotechnik

Preisverleihung fand am 26.11.2021 statt

Artikel: Diepholzer Kreisblatt / DIEPHOLZ, Dienstag, 30. November 2021

Die Diepholzer Firma Vensys wurde als Top-100-Unternehmen für Innovationsklima ausgezeichnet.

Diepholz – 2008 gegründet, ist die Firma Vensys Elektrotechnik ein noch recht junger Diepholzer Betrieb. Umso größer die Freude, dass die Firma jetzt als eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet wurde. „Und das direkt bei unserer ersten Bewerbung an dem Innovationswettbewerb“, sagt Nicole Grote, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei Vensys. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte Vensys in der Firmengröße „51 bis 200 Mitarbeiter in Deutschland“ besonders in der Kategorie „Innovationsklima“.

Die Firma entwickelt und fertigt Elektrotechnikkomponenten für Windenergie-, Solarenergie- und Speicheranlagen. Ein Schwerpunkt sind Vollumrichter und Rotorblatt-Verstellsysteme für Windenergieanlagen. „Wenn ein Mitarbeiter einen Einfall hat, wird sein Vorschlag aufgegriffen, diskutiert und – wenn er wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist – schnell im Betriebsalltag umgesetzt. Das Potenzial der Ideen loten Mitarbeiter verschiedenster Einsatzbereiche gemeinsam mit den Führungskräften in einem Zirkel aus. Dort besprechen sie, wie die Vorschläge verwirklicht werden können. Jede Anregung eines Mitarbeiters löst ein Treffen dieses Zirkels aus“, berichtet Thomas Hajek-Wöltje, der für Umweltmanagement und die Qualitätssicherung zuständig ist.

Ergänzend zur Elektrotechnik für Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme und E-Auto-Schnellladesäulen entdeckten Mitarbeiter ein ganz neues Geschäftsfeld: Stromrichter für die Umwandlung der Energie von Wasserstoff-Brennstoffzellen. „Das war eine Initiative, die aus dem Vertrieb kam, und für die ich rasch und ohne Einschränkung das Budget freigegeben habe“, berichtet Geschäftsführer Urban Schippmann in einer Pressemitteilung. „Wir hatten von vielen Geschäftspartnern schon von diesem Wettbewerb gehört. Ende vergangenen Jahres, mitten in der Pandemie, stellten wir erste Überlegungen an, uns mit der Teilnahme an dem Wettbewerb zu präsentieren“, erläutert Nicole Grote weiter. „Man hinterfragt sich selbst, überlegt, was vielleicht verbesserungsbedürftig sei“, schildert sie. Innovation werde bei dem heute rund 100 Mitarbeiter zählenden Unternehmen großgeschrieben.

Die Beantwortung des Fragenkataloges sei kein einfaches Ankreuzen gewesen. Kriterien wie Arbeitszeit und Budget für Innovation, Weiterbildung und personelle Ressourcen seien mit definitiven Zahlen und Investitionsvolumen zu belegen gewesen. Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Mentor von Top 100, gratulierte mit einer persönlichen Videobotschaft. Eigentlich hätte die Preisverleihung im bayerischen Überlingen stattfinden sollen. Pandemiebedingt erfolgt dies in einer Online-Schaltung.

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